Kosten vs. Nutzen
Lohnt sich ein Gutachter? Drei Beispielrechnungen.
Die häufigste Sorge: "Das Gutachten ist teuer und bringt mir nichts."
Die Realität sieht anders aus. Ein Gutachten spart in fast allen Fällen
ein Vielfaches seiner Kosten, weil es Probleme aufdeckt, bevor sie
richtig teuer werden.
Beispiel 1: Hauskauf ohne Gutachter
Sie kaufen ein Haus. Ohne Gutachter. Nach dem Einzug
stellt sich heraus: Die Drainage ist defekt, der Keller feucht, das Dach
muss in zwei Jahren erneuert werden. Die Sanierungskosten übersteigen den Gutachterpreis um ein Vielfaches.
Mit Gutachter hätten Sie diese Mängel vor dem Kauf
gekannt, und den Preis verhandelt oder vom Kauf Abstand genommen.
Beispiel 2: Schimmel in der Mietwohnung
Sie streiten seit Monaten mit Ihrem Vermieter über Schimmel im
Schlafzimmer. Ohne Gutachten endet das in einem jahrelangen Hin und Her.
Ein Schimmelgutachten klärt die Ursache, und
gibt Ihnen eine gerichtsfeste Grundlage für eine Mietminderung oder
die Pflicht zur Sanierung. Der Gutachterpreis: ein Bruchteil
einer Monatsmiete.
Beispiel 3: Wasserschaden mit Versicherung
Die Versicherung reguliert Ihren Wasserschaden. Ihr
Bauchgefühl sagt: Das reicht nicht. Unser Gegengutachten
deckt Folgeschäden auf und dokumentiert einen tatsächlichen Schaden
der deutlich höher liegt. Die Nachregulierung übersteigt den Gutachterpreis um ein Vielfaches.
Kosten für das Gutachten: oft von der Rechtsschutzversicherung
übernommen.
Die Faustregel
Ein Gutachten kostet einen Bruchteil dessen, was ein übersehener Mangel,
ein zu niedriger Kaufpreis-Nachlass oder eine zu geringe
Versicherungsregulierung Sie kosten würde. Die Frage ist nicht, ob Sie
sich einen Gutachter leisten können, sondern ob Sie es sich leisten
können, keinen zu beauftragen.